Pfotenpflege im Sommer und Winter

Die Pfoten tragen Hund und Katze durch den Alltag und sind dabei ständig äußeren Einflüssen ausgesetzt. Hitze, Kälte, Nässe oder Streusalz können die empfindliche Haut beanspruchen. Regelmäßige Aufmerksamkeit hilft, Belastungen frühzeitig zu erkennen und sinnvoll gegenzusteuern.

Warum Pfotenpflege wichtig ist

Die Ballen schützen vor mechanischen Einwirkungen und ermöglichen sicheren Halt auf unterschiedlichen Untergründen. Werden sie spröde, rissig oder entzündet, kann dies das Gangbild und das allgemeine Wohlbefinden des Tieres deutlich beeinträchtigen. 
Pfotenpflege dient daher nicht nur dem Schutz, sondern auch der Beobachtung.

Pfoten im Sommer

Hohe Temperaturen, heißer Asphalt oder Sand können die Ballen stark belasten. Besonders dunkle Untergründe heizen sich schnell auf und können zu Reizungen oder Verbrennungen führen. 

Im Sommer ist es sinnvoll, regelmäßig:

  • die Pfoten nach Spaziergängen zu kontrollieren

  • auf Rötungen oder empfindliche Stellen zu achten

  • das Verhalten des Tieres auf heißem Untergrund zu beobachten

Kurze Pausen im Schatten und angepasste Spazierzeiten entlasten zusätzlich.

Pfoten im Winter

Kälte, Schnee und Streusalz stellen andere Anforderungen an die Pfoten. Feuchtigkeit und chemische Rückstände können die Haut austrocknen und reizen.

Im Winter empfiehlt es sich:

  • Pfoten nach dem Spaziergang abzuwischen

  • Zwischenräume zwischen den Zehen zu kontrollieren

  • auf Risse oder Verhärtungen der Ballen zu achten

Regelmäßige Pflege hilft, die Haut geschmeidig zu halten.

Krallen nicht vergessen

Zur Pfotenpflege gehört auch der Blick auf die Krallen. Zu lange Krallen können die natürliche Stellung der Pfoten verändern und langfristig die Bewegung beeinträchtigen. Besonders bei älteren oder weniger aktiven Tieren sollte die Krallenlänge regelmäßig überprüft werden.

Pflege ruhig und regelmäßig gestalten

Pfotenpflege sollte in ruhiger Atmosphäre stattfinden und Teil der normalen Routine sein. Kurze, regelmäßige Kontrollen sind meist ausreichend und werden von den meisten Tieren gut akzeptiert.
Auch hier gilt: Veränderungen, die sich nicht bessern oder deutlich zunehmen, sollten fachlich abgeklärt werden.

Fazit

Pfotenpflege im Sommer und Winter ist ein wichtiger Bestandteil der alltäglichen Gesundheitsvorsorge. Sie schützt vor äußeren Belastungen, unterstützt die Beweglichkeit und hilft, Probleme frühzeitig zu erkennen.
Regelmäßige Aufmerksamkeit und angepasste Pflege stärken das Wohlbefinden von Hund und Katze.

Individuelle Unterstützung
Wenn Sie unsicher sind, wie die Pfotenpflege bei Ihrem Hund sinnvoll gestaltet werden kann oder Veränderungen besser einordnen möchten, begleite ich Sie gerne im Rahmen einer persönlichen Beratung.